Food-Check: Aprikosen

Juni 25, 2020

Aprikosen, in Österreich unter dem Namen Marille bekannt, sind Steinobst und gehören botanisch zur Familie der Rosengewächse.
Im Aprikosenkern befindet sich ein mandelförmiger Samen, welcher ein Marzipan-Aroma entfaltet, wenn man ihn zerstösst. Aber Vorsicht, der Kern kann giftig sein.

Ursprünglich stammt die Aprikose aus der Mandschurei und gelangte vermutlich mit den alten Römern nach Vorderasien und weiter in unsere Region. Heute wird sie im Mittelmeerraum vor allem in Italien und Spanien angebaut. Das weltweit grösste Anbaugebiet liegt aber in der östlichen Türkei. In Schweiz ist das Wallis das Hauptanbaugebiet.
Die Frucht hat hohe Anforderungen an das Klima. Sie blüht jeweils sehr früh, was den Anbau wegen ihrer Frostempfindlichkeit heikel macht.

Frische Aprikosen liefern reichlich Nährstoffe. Sie enthalten viel Beta-Carotin, Niacin, Folsäure und Kalium. Doch auch gedörrte Aprikosen enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe.
In 100 g frischen Aprikosen stecken etwa 45 kcal, in der gleichen Menge getrocknete Aprikosen gut 240 kcal. Allerdings ist bei getrockneten Aprikosen der Nährstoffgehalt etwa 5x so hoch wie bei frischen Aprikosen. Somit sind also beide Varianten ein gesunder Pausensnack.

Schweizer Aprikosen haben von Juni bis Ende August Saison. Ansonsten reicht die Saison von Mai bis Mitte September.

Verwendung:
Die Verwendungsmöglichkeit von Aprikosen ist riesig – entweder einfach zum frisch Essen, als Dessert mit unzähligen Variationsmöglichkeiten, als Salatbeilage, oder auch warm in einem Lammragout, zu Poulet oder zum Schweinsbraten. Aber auch zum Frühstück als Aprikosenkonfi, zum leichten Büro-Zmittag als Aprikosenwähe, oder als Abschluss eines Essens als feiner Edelbrand, dem Apricotine. Getrocknet sind die Früchte ein super Pausensnack, der viel neue Energie liefert.

Aufbewahrung:
Reife Früchte sollten rasch möglichst und am besten frisch verzehrt werden. Im Kühlschrank halten Aprikosen etwa zwei Tage. Halbiert und entkernt lassen sich die Früchte auch gut tiefkühlen.

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