Food-Check: Erdbeeren

Mai 29, 2020

Die Erdbeere ist botanisch gesehen eine Sammelnussfrucht und gehört zur Familie der Rosengewächse. Die kleinen gelben Nüsschen auf der roten Oberfläche sind die eigentlichen Früchte der Beere.

Bereits in der Jungsteinzeit gab es schon Walderdbeeren. Im Mittelalter waren die wohlschmeckenden Früchte noch immer sehr klein.

Anfang 18. Jahrhundert brachte der französische Seeoffizier Fraisier aus dem fernen Südamerika die «Fragaria chiloensis» nach Hause. Die Europäer staunten nicht schlecht, denn verglichen mit den ihnen schon seit jeher vertrauten Walderdbeeren, waren die südamerikanischen Früchte viel grösser, fleischiger und saftiger. Leider setzten die Pflanzen in Europa aber keine Früchte an. Ein halbes Jahrhundert später entstand dann in Holland dank einer Kreuzung beider Gattungen die heutige Stammform der Gartenerdbeere. Heute gibt es über 100 Sorten.

Obwohl Erdbeeren zu 90 Prozent aus Wasser bestehen, enthalten sie viele gesunde Inhaltsstoffe. Die verbleibenden zehn Prozent haben es in sich. 100 Gramm Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen. Zudem haben sie einen hohen Gehalt an Folsäure und Eisen sowie Mineralstoffe. Mit nur 32 kcal pro 100 g sind Erdbeeren der ideale Sommer-Snack.

Die heimische Saison beginnt wetterabhängig Mitte April/Anfang Mai und endet im August.

Verwendung:
Erdbeeren werden oft frisch verzehrt, können aber auch als Belag für Kuchen und Torten oder zu Konfitüre, Kuchen, Sirup, Likör, Essig, Glace oder Sorbet verarbeitet werden. Aber auch klein geschnitten, oder als Püree oder Kompott im Quark oder Pudding machen sie was her. Falls sie püriert werden, immer mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie ihre Farbe besser behalten.
Zucker erst kurz vor dem Servieren zugeben damit die Beeren nicht zu viel Saft verlieren und weich werden.

Aufbewahrung:
Erdbeeren sind druckempfindlich, faulen rasch und verlieren rasch ihr Aroma. Daher müssen sie vorsichtig transportiert und rasch verarbeitet werden. Optimale Lagerbedingungen sind Temperaturen von um ein Grad Celsius. Im Kühlschrank halten sie maximal zwei Tage.

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