Food-Check: Gurken

Juli 28, 2020

Gurken (Cucumis sativus) zählen zu den am häufigsten angebauten Gemüsearten. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse und ihre Früchte sind aus botanischer Sicht Beeren, da ihre Samen direkt in das Fruchtfleisch eingebettet sind.
Gurken werden seit über 3000 Jahren kultiviert und stammen aus Indien. Seit dem 19. Jahrhundert werden sie auch bei uns in Gewächshäusern angebaut.

Gurken sind nicht gleich Gurken:  Man unterscheidet zwischen Freiland- und Salatgurken. Während Salatgurken, auch Schlangengurken genannt, in der Regel im Gewächshaus kultiviert werden, sind für das Freiland Einlege- sowie Schälgurken geeignet, wobei es auch Gurkensorten für beide Verwendungsarten gibt. Streng genommen sind Einlegegurken oder Gewürzgurken, wie wir sie bei uns nennen, nichts anderes als jung geerntete Salatgurken, gehören sie doch beide zur Art Cucumis sativus. Bei Einlegegurken handelt es sich aber um bestimmte Gurkensorten, die nicht nur deutlich kleiner bleiben, sondern zudem keine so glatte Oberfläche haben. Snackgurken sind auch Art Salatgurken im Miniformat, haben ein ausgeprägtes Gurkenaroma und sind herrlich knackig. Sie sind etwas weniger bitter als Salatgurken und ihre Schale ist dünner, als die von der Salatgurke.

Die Gurke besteht zu 96% aus Wasser und gehört mit nur gerade 12 Kilokalorien zu den kalorienärmsten und zugleich basenreichsten Gemüsearten. Gurken sind reich an Eisen, Kalzium, Kalium, Eiweiss, Phosphor, Vitamin C, B-Vitaminen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Die meisten Mineralstoffe sind dabei direkt unter der Schale zu finden, deshalb empfiehlt es sich, die Gurke nicht zu schälen.

Heimische Gurken haben von Mai bis Oktober Saison. Allerdings werden sie auch in Gewächshäusern angebaut und importiert, sodass sie das ganze Jahr über angeboten werden.

Verwendung:
Je nach Herkunft werden die Gurken in der Küche geschält oder auch ungeschält verwendet. Gerne werden sie als Salat zubereitet. Allerdings können Gurken nicht nur kalt serviert werden, sondern sie lassen sich auch warm zubereiten. So werden sie zum Beispiel als gefülltes Schmorgemüse genutzt. Kleinere Gurkenvarianten (Snackgurken, Gewürzgurken) werden häufig eingelegt und so als Zucker-, Senf- oder Gewürzgurken eingemacht. Aber auch als kalte Suppe oder als Sorbet lassen sich die «grünen langen Beeren» verarbeiten.

Aufbewahrung:
Gurken sind nur begrenzt haltbar und relativ kälteempfindlich. Daher sollten nicht unter 12°C aufbewahrt werden. Auch sollte man Gurken nicht mit Äpfeln, Kiwis oder Tomaten lagern, da diese ein Reifegas absondern, welches die Gurke schneller altern lässt.

created by:
CookingMood

Beitrag teilen




Weitere Beiträge